Gemeinsam Leben

Die Lebensorte sollen

  • Heimat sein und die Sicherheit bieten, die vor allem Menschen mit Behinderungen zu ihrer Entwicklung und Entfaltung benötigen,
  • geschützter und anerkannter Bestandteil der umgebenden Gemeinde sein mit fließenden Übergängen und unterschiedlichen Formen der Zugehörigkeit, der Hilfsangebote und der Unterstützung,
  • eine friedvolle, Menschen und Erde heilende Atmosphäre ausstrahlen.

Bei der Verwirklichung dieser Ziele sollen die Impulse der Menschen mit Behinderungen, der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer/innen sowie der Mitarbeiter/innen einfließen.

Gemeinsames Wohnen öffnet den Raum für die Integration. Jede Wohngruppe ist ein individuelles Lebensfeld. Das wird deutlich an der Art, wie die eigenen Räume eingerichtet werden und wie das Zusammenleben innerhalb jeder Wohngruppe nach eigenen Bedürfnissen und Neigungen gestaltet wird. Damit entsteht ein wirkliches Zuhause.

Gemeinsam Arbeiten

Unsere Arbeit wird von vielen Händen, Herzen und Köpfen getan:
In den Werkstätten und Dienstleistungsbereichen, in der Selbstverwaltung und Geschäftsführung, in der Pflege der Häuser und Anlagen, in der Wartung der Fahrzeuge und Geräte, in der Planung unserer kulturellen Veranstaltungen, im Vertrieb unserer Produkte. Die Arbeiten in einer Gemeinschaft, die sich selber in Freiheit und Eigenverantwortung trägt und sich Ziele zu ihrer eigenen Verwirklichung gesetzt hat, sind vielfältig.
Alle in der Gemeinschaft Lebenden sind Mitgestalter/innen dieses Prozesses.

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Bewohner und Bewohnerinnen

Sie alle besitzen vielfältige Fähigkeiten und Stärken, die sie in das Zusammenleben einbringen. Dies fördert gegenseitiges Geben und Nehmen. Das gilt für alle Menschen in der Gemeinschaft.
Wer zu uns kommt, kann dies an der Pflege der Gebäude und Grünanlagen erleben und an der Freundlichkeit der Begrüßung. Das und vieles mehr sind Antworten auf unsere zentralen Fragen: Wer ist mein Gegenüber? Wie können wir uns fähig machen, in Zuneigung zusammen zu leben? Können wir Änderungen wagen? Die Antworten suchen wir in unserer täglichen Arbeit. Das bedarf der Kreativität, eines Willens zur Gestaltung und einer großen Beharrlichkeit.

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Freizeitgestaltung

Was mache ich gerne? Was tut mir gut? Uni-Sport in Bremen oder eine Wanderung? Essen gehen ausserhalb oder einkaufen - wie gehe ich mit meinem Geld um? Einen Film ansehen oder tanzen?
Ein aktiver Heimbeirat aus Bewohnern kümmert sich um diese Belange, regt Möglichkeiten zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung für die Abende und die Wochenenden an und hilft bei der Planung von Ausflügen, Exkursionen und Urlauben.

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Tagesablauf

Der tägliche Morgenkreis ist das Forum für alle. Hier werden die Vorhaben des Tages, besondere Anlässe und Ereignisse besprochen. Dann beginnt die Arbeit in den Werkstätten.
In der Mittagspause wird in den einzelnen Häusern gemeinsam gegessen. Danach wird die Arbeit bis zum Feierabend fortgesetzt. Nach dem gemeinsamen Abendessen gibt es Freizeitangebote, vorwiegend im künstlerischen und sportlichen Bereich. Dieser Tageslauf mit seinen Strukturen und Rhythmen gibt einen Rahmen, der insbesondere für die betreuten Menschen Sicherheit schafft.